Sachsens Schüler schwitzen für einen guten Zweck / 22.500 Jugendliche beteiligen sich bei genialsozial

Am Dienstag, den 22. Juni 2010, tauschen 22.500 Jugendliche aus 223 Bildungseinrichtungen die Schulbank gegen eine Arbeitsstelle und packen trotz bevorstehender Sommerferien noch einmal kräftig an. Anlass ist der 6. Soziale Tag, der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stanislaw Tillich stattfindet.

Die größte Jugendsolidaritätsaktion im Freistaat wird von der Sächsischen Jugendstiftung unter dem Motto „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“ organisiert. Dabei gehen die jungen Menschen in Betriebe, Geschäfte, Vereine, in private Haushalte oder öffentliche Einrichtungen einen Tag arbeiten: sie verkaufen Eis, streichen Nachbars Zaun, entrümpeln Büros oder polieren beim Autohaus die Scheiben. Den vereinbarten Arbeitslohn spenden alle Beteiligten für Hilfsprojekte im Ausland.

Die Einnahmen von erwarteten 275.000 Euro sollen in diesem Jahr drei Entwicklungsvorhaben zugutekommen. In Musaya/Sierra Leone wird der Bau einer Schule und Aufbau eines Agrarprojektes unterstützt. In Kinondo/Kenia wird eine Mittelschule für 100 Mädchen und Jungen gebaut. Das dritte Projekt ist in diesem Jahr ein Naturschutz- und Bildungsprojekt in Shell Beach/Guyana bei dem die Zukunftsperspektiven von Jugendlichen im Norden des Landes durch die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen nachhaltig verbessert werden.

Ein Teil der erarbeitenden Gelder bleibt in Sachsen. Die beteiligten Schulen können 30 Prozent der Einnahmen für Projekte in ihrem Umfeld einsetzen bzw. ganz neue soziale Aktivitäten initiieren.

genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut

Unsere Welt ist nicht perfekt. Und wer von uns hatte noch nicht den Wunsch, sie zu verändern? Wir wollen helfen – aber wo damit anfangen? Menschen in sozialen Projekten arbeiten daran, die Welt ein klein wenig gerechter zu machen. Das kostet Geld – aber wo soll es herkommen?

Wir bringen es auf geniale Weise zusammen
Wir haben für beide Seiten die richtige Lösung: Schülerinnen und Schüler suchen sich für einen einzigen Tag im Jahr eine Arbeit. Dafür bekommen sie Geld. Dieses wird von Arbeitgebern an genialsozial überwiesen und vielen ist geholfen. Arbeit geben kann dabei jeder: Unternehmen, Institutionen oder auch Privatpersonen. Der „Aktionstag genialsozial 2010“ am 22. Juni: Ein Tag, der die Welt ein klein Wenig verändern kann, denn der Lohn für einen Tag Arbeit von vielen Schülern bringt eine ganze Menge zusammen.

Seitenanfang | Textversion

genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut